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Im September 2011 sind 413 neue Anfragen und Fälle zu verzeichnen, woraus 110 Fälle und 303 Anfragen hervorgingen. Bis Ende September 2011 gelangten gesamthaft 3’343 Personen an ombudscom, woraus 2’516 Anfragen und 827 Fälle entstanden (September 2010: 1’680 Anfragen; 909 Fälle). Hochgerechnet auf das Jahr 2011 ergäbe dies 4’457Anfragen und Fälle, davon 1’103 Fälle und 3’354 Anfragen (2010: Total 3’567, davon 2’402 Anfragen und 1’165 Fälle). Durchschnittlich werden monatlich 92 neue Fälle von der Schlichtungsstelle bearbeitet.
Im September 2011 meldeten sich erneut viele Kundinnen und Kunden, welche ungewollt zu verschiedenen Anbietern wechselten. Sie sind sich keines Anbieterwechsels bewusst und daher erstaunt über die Zusendung der Anmeldebestätigung oder Rechnungen. Die Kundinnen und Kunden nehmen in der Folge Kontakt mit den betroffenen Anbietern auf und erfahren, dass diese Verträge telefonisch vereinbart worden seien. Dies können sich die meisten Kundinnen und Kunden nicht erklären, denn sie teilen mit, dass sie – wenn überhaupt – Dokumente bestellt haben. Andere beklagen, dass sich der Anrufer als Mitarbeiter des den ursprünglichen Anbieters ausgegeben habe.